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Aktuelle News - Briefwechsel - Veranstaltungen - Treffen des NachbarschaftsClubs:



Nachbetrachtung des 2. NachbarschaftsClub-Treffen vom 05.04.2019:

Knapp 50 interessierte Nachbarn sowie Vertreter aus Politik wie Herrn Dregger (CDU), Frau König und Herr Gilbert Colle (SPD), Herr Frank Maciejewski vom Berliner Mieterverein sowie Frau von Orlow von der Reinickendorfer Allgemeinen Zeitung (RAZ) waren unserem Aufruf zur 2. Mieterversammlung gefolgt.










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Update 15.03.2019 Einladung zum 2. NachbarschaftsClub-Treffen

Am 05.04.2019 um 18:00 laden wir zum 2. NachbarschaftsClub-Treffen
in das Cafe am See ein.

Eingeladen sind Herr Dregger (CDU), Frau König (SPD) Herr Colle` (Baupolitischer Sprecher der SPD in der BVV) Herr Macijewski als Vertreter vom Berliner Mieterverein und Frau Edelstein.


Themen für diesen Abend:

- fehlende Transparenz/ Informationen durch die Hausverwaltung
- zu erwartende Missstände durch Baulärm/ Behinderungen/ Einschränkungen
- Möglichkeiten einer Mietminderung ab Baubeginn

Siehe auch Bericht in der: Berliner Woche

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Update 10.03.2019 - Schreiben an die Hausverwaltung
Keine Reaktion

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Update 18.02.2019 - Schreiben an die Hausverwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Frühjahr steht bevor und in diesem Zusammenhang auch der unsichere Ausblick in das weitere Jahr 2019.

Die Nachbarn der Häuser des Werftendensteigs/Mittelbruchzeile und Simmelstraße stehen möglicherweise großen baulichen Umbrüchen bevor.

Deshalb bitten wir Sie heute, sich transparent und in offener Kommunikation zu zeigen und uns den Stand der Baumaßnahmen der ehemaligen Gartengrundstücke mitzuteilen.
Wir, die Mieter und Nachbarn des Werftendenkiezes möchten von Ihnen die Chance erhalten, uns räumlich zu verändern oder nach Lösungen zu suchen, weil beispielsweise in einem Fall wegen Studienabschlussklausuren ein ruhiges Umfeld nötig ist. Einige Nachbarn wünschen sich zudem Vorkehrungen zu treffen, weil große Verschmutzungen und Baulärm anstehen.

Bitte unterrichten Sie uns von dem bevorstehenden Plänen für 2019. Die nächste große Mieterzusammenkunft des Nachbarschaftsclubs findet im April statt, so dass wir Sie bitten, uns die Möglichkeit der Weitergabe Ihrer Information zu geben.

Vielen Dank und freundliche Grüße
NachbarschaftsClub

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Update 2.09.2018 - Schreiben an die Hausverwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erstaunen musste ich, wie wahrscheinlich auch die gesamte übrige Nachbarschaft, feststellen, dass offensichtlich mit Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenanlage begonnen wurde. Nun nehme ich an, dass sie als Auftraggeber nicht verpflichtet sind, uns als Mieter über die Tätigkeiten in Kenntnis zu setzen.

Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Arbeiten an einem Samstag ab 7:00 Uhr mit einem gewissen Lärm verbunden waren und es daher im Sinne eines guten Miteinander schön gewesen wäre, uns Mieter bereits vorab darüber in Kenntnis zu setzen.

Darüber hinaus haben sich aufgrund der fehlenden Informationsweitergabe inzwischen schon mehrere Mieter besorgt an den Nachbarschaftsclub gewandt und um Klärung des Sachverhaltes gebeten. Daher unsere freundliche Bitte, uns folgende weiterreichende Fragen der besorgten Mieterschaft zu beantworten:

- Welchen zeitlichen Umfang werden die derzeitigen Arbeiten haben?
- Ist nach dem Abriss der Gartenhäuschen mit weiteren Bautätigkeiten zu rechnen?
- Wenn ja, womit und für wie lange?

Wir freuen uns über Ihre Antwort und hoffen auf ein gutes Miteinander.

Mit freundlichen Grüßen
Nachbarschaftsclub

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Update 06.12.2017 - Schreiben an die Hausverwaltung

2. Brief von Burkard Dregger -
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin - Innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Neubauvorhaben an der Wohnanlage Werftendensteig-Mittelbruchzeile

Sehr geehrte Frau Edelstein,

ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom 30.11.2017, für das ich mich bedanken möchte.
Ich bin gestern Abend einer Einladung der Mieterinitiative Nachbarschaftsclub Werftendensteig gefolgt. Es waren etwa 30 Bewohner der Wohnanlage gekommen. Ich habe den klaren Eindruck gewonnen, dass es sich nicht um Einzelstimmen handelt. Und ich habe auch nicht erkennen können, dass die vorgetragenen Anliegen dem Gemeinwohl entgegenstehen.

Im Gegenteil sind in dieser sehr freundlichen, interessierten und konstruktiven Runde eine Reihe von Anliegen und Verbesserungsvorschlägen zur Wohnanlage insgesamt vorgetragen worden, die von der Müllplatzsituation über die Parkplatzsituation bis hin zur neuen Schranke reichten. Ferner waren die Betroffenen dankbar für die Informationen zum Neubauvorhaben, die mir Herr Rechtsanwalt Koch bei seinem freundlichen Anruf gestern gegeben hatte. Es ist deutlich geworden, dass die Mieter keine streitige Auseinandersetzung wollen, sondern vor allem an Informationen interessiert sind.

Daher wäre ich sehr dankbar, wenn Sie Anfang des kommenden Jahres dazu bereit wären, einen Vertreter zu einer weiteren Informationsveranstaltung zu entsenden, zu der ich einladen könnte und die ich moderieren würde. Themen könnten der Stand des Baugenehmigungsverfahrens, Umfang und Dauer des Neubauvorhabens und Fragen und Anregungen der Mieter zur Wohnanlage insgesamt sein. Ich versichere Ihnen, dass es ein sehr konstruktives Zusammentreffen würde, das das derzeit etwas angespannte Verhältnis normalisieren könnte.

Über Ihre Rückmeldung hierzu wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen

Burkard Dregger

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Update 22.11.2017 - Schreiben an die Hausverwaltung

1. Brief von Burkard Dregger
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin - Innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Neubauvorhaben an der Wohnanlage Werftendensteig-Mittelbruchzeile, Reinickendorf-Ost

Sehr geehrte Frau Edelstein,

der von Ihnen in meinem Wahlkreis geplante Neubau an der Wohnanlage Werftendensteig- Mittelbruchzeile hat auf Seiten der Mieterschaft sowie des NachbarschaftsClubs viele Fragen und Befürchtungen im Hinblick auf ihre Wohnqualität hervorgerufen. Aus diesem Grunde haben sich die Betroffenen an mich gewandt.

Mir ist bekannt, dass es auf Mieterseite Bemühungen gibt, mehr über dieses Vorhaben zu erfahren. Zu diesem Zweck haben sich die besorgten Mieterinnen und Mieter verständlicherweise in einer Mieter- und Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Mir ist auch bekannt, dass es in der Kommunikation mit Ihnen Unstimmigkeiten gibt und das Verhältnis angespannt ist. Dies zu lösen ist der Wunsch und das Interesse der Mieterschaft: das kann ich nach meinen Gesprächen mit Betroffenen betonen.

Gerne möchte ich zu einer Entschärfung beitragen und Sie fragen, ob Sie bereit wären, mit den Mieterinnen und Mietern zu sprechen. Ich biete gerne an, hierbei zu moderieren. Sicher ist es im Interesse aller Beteiligten, die Situation zu befrieden. Über Ihre Zusage würde ich mich freuen.

Über Ihre Rückmeldung hierzu wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen

Burkard Dregger

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Update 13.11.2017 - Schreiben an die Hausverwaltung

Brief von Bettina König
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Wohnanlage Werftendensteig, Simmelstraße und Mittelbruchzeile

Sehr geehrte Frau Edelstein,

mich haben Mieterinnen und Mieter Ihrer o.g. Wohnanlage auf zukünftige Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe zu den bereits bestehenden Wohnhäusern bzw. auf dem Gebiet jetziger Kleingartenkolonien aufmerksam gemacht. Die Mietergemeinschaft äußerte mir gegenüber Verunsicherung bezüglich des genauen Ausmaßes des Bauprojekts.

Um hier Klarheit zu schaffen und eventuellen Sorgen vorzubeugen, möchte ich Sie herzlich bitten, den Mieterinnen und Mietern Informationen zu den genauen Planungen (u.a. Ausmaß und zeitlichem Ablauf) des Baus zur Verfügung zu stellen. Diese könnten helfen, etwaige Konflikte zu lösen und ein gutes, gegenseitiges Verhältnis aufrechtzuerhalten. Bei Bedarf biete ich mich auch gerne als neutrale Vermittlerin an.
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Ihre

Bettina König
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

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Update 1.11.2017
Liebe Nachbarn,

heute erreichte alle Anwohner ein Brief der Hausverwaltung Stern/Edelstein. Da uns der Anwalt der Eigentümerin aufforderte, keine Kommunikation der Eigentümerin auf unserer Webseite zu veröffentlichen, möchten wir hier nur ein paar Aussagen zitieren.

"Seit geraumer Zeit sind Aktivitäten im Umfeld Werftendensteig bekannt, die offentsichtlich darauf ausgerichtet sind, in bewusster Form im Zusammenhang mit einem vorgesehenen Bauvorhaben Falschdarstellungen in Umlauf zu bringen und Unfrieden zwischen den Mietern, der Hausverwaltung und den Eigentümern zu schüren bzw. herbeizuführen".

Folgende Nachfragen seien erlaubt:
1. Was versteht die Eigentümerin unter Falschaussagen?
2. Welche Falschaussagen sind im einzelnen gemeint?

"Es ist in diesem Zuge bekannt, dass Initiatoren versuchen, sich gegen diese Maßnahme zu stellen in einer Art und Weise, die unangemessen ist. Durch Verdrehung etc. gehen diese Aktivitäten an der Realität vorbei".

Folgende Nachfragen seien auch hier erlaubt:
1. Was meint die Eigentümerin mit Initiatoren?
2. Gegen welche Maßnahme stellen sich diese Initiatoren genau?
3. Von welchen Verdrehungen wird hier genau gesprochen?

"Sich jetzt in unruhestiftender Art und Weise gegen bereits vollzogene Maßnahmen zu stellen, ist verspätet und auch inhaltlich falsch. Es dient offentsichtlich einem Organisator einzig und allein der Tatsache, persönlich motivierte Maßnahmen durchzusetzen".

Folgende Nachfragen auch hier:
1. Sind Anfragen von besorgten Mietern unruhestiftend?
2. Ist der Eigentümerin bekannt, dass der sog. "Organisator" betroffener Kleingärtner und gleichzeitig betroffener Mieter ist?
3. Kann die Eigentümerin verstehen, dass sich Mieter zu einer Mieter - und Interessengemeinschaft zusammenschließen?

Anmerkung vom NachbarschaftsClub:
Das sich besorgte Mieter in einer Mieter- und Interessengemeinschaft zusammenschließen, ist ja insgesamt erstmal etwas positives und nicht im geringsten etwas verwerfliches!


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Update 5.10.2017
Liebe Nachbarn,

wir nutzen jetzt unsere Kontakte zur Politik und werden uns in der kommenden Woche mit Vertretern aus den Parteien treffen. Vielleicht kann hier mal jemand vermitteln.

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Update 4.10.2017
Liebe Nachbarn,

hier mal eine kleine aktuelle Zusammenfassung:
Die Eigentümerin möchte sich scheinbar - trotz mehrmaliger Nachfragen - weder unseren Fragen stellen, noch stimmt Sie einem gemeinsamen Treffen zu. Sie hüllt sich weiterhin in Schweigen und spielt nicht mit offenen Karten.

Sie will auf die Nachfragen der Mieter, die sie selbst als "unterschwellig erhobene Vorwürfe" bezeichnet, nicht detailliert eingehen. Zudem schreibt sie, "da zum jetzigen Zeitpunkt diese Vorraussetzungen nicht vorliegen, sollten Sie sich in Geduld üben, vor allem auch deshalb, um möglichen Gerüchten oder Unwahrheiten keinen Raum zu bieten".

Ehrlich gesagt, diese Aussagen sind einfach nur unfassbar.
Wir bitten jetzt die Politik, der Eigentümerin freundlicherweise mitzuteilen, dass in einer Demokratie, Mieter durchaus Nachfragen stellen dürfen. Zudem können sich Mieter auch in Mietergemeinschaften zusammenschließen.

Wir werden jetzt Termine mit Politikern in Reinickendorf vereinbaren und um Unterstützung bitten.


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Update 2.10.2017
Liebe Nachbarn,

bisher haben wir die Briefwechsel zwischen dem NachbarschaftsClub und der Eigentümerin hier auf dieser Seite veröffentlicht. Mit Schreiben vom 27.9.2017 wies uns der Anwalt der Eigentümerin darauf hin, dass diese sich "gegen Ihren Veröffentlichungsgedanken betreffend der Kommunikation wendet".

Diesen Wunsch wollen wir natürlich respektieren und werden Euch - wenn gewünscht jeweils über unsere sozialen Medien - über die weitere Kommunikation informieren.

Weiter führt der Anwalt in seinem Schreiben aus, dass "zu allen anderen von Ihnen initiierten umfangreichen, jedoch verspäteten Aktivitäten wird Seitens meiner Mandantschaft noch entsprechend reagiert".

Herzlichen Dank für diesen sehr interessanten Satz. Soll das eine Drohung sein? Versteht die Eigentümerin und deren Anwalt nicht, dass auch Mieter in einer Demokratie das Recht haben, sich zusammenzuschließen?


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Update 20.06.2017 - Veröffentlichung musste laut Anwalt von Frau Edelstein gelöscht werden -
siehe Update vom 02.10.2017

Liebe Nachbarn,

viele Nachbarn schrieben uns per Mail oder baten uns in persönlichen Gesprächen, dass Sie über Neuigkeiten bzgl. der möglichen Bebauung auf den Hofseiten weiterhin gerne informiert werden möchten.
Hier deshalb die neuesten Infos:

Gestern erhielten wir Antwort - auf unser Schreiben vom 22.05.2017 an Frau Edelstein - von der Hausverwaltung Stern/ Edelstein.

Leider ist ja die Hausverwaltung in Ihrem Antwortschreiben nicht auf unsere Fragen eingegangen. Stattdessen macht Sie uns Vorwürfe und hüllt sich in Schweigen. Naja, wir hatten ehrlich gesagt auch nicht viel anderes erwartet. Wir planen jedoch ein weiteres Schreiben an Frau Edelstein, wo wir ihr mitteilen möchten, dass wir Mieter einfach nur besorgt sind und uns natürlich auch Gedanken zur Zukunft bzw. zur Bebauung machen. Denn wie die Hausverwaltung schreibt, kann man "Gerüchten und Unwahrheiten" am besten entgegnen, wenn man offen mit seinen Mietern umgeht. Wenigstens das!

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Von aktuell 82 betroffenen Mietern, haben sich bisher 75 Mieter für ein "Wohnen im Grünen" ausgesprochen. Das sind sage und schreibe knapp 91 %.
Super und herzlichen Dank an alle Unterstützer!!!

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Update vom 22.05.2017 - 1. Schreiben vom NC an Stern/Edelstein

Wohnanlage Werftendensteig, Simmelstraße und Mittelbruchzeile

Sehr geehrte Frau Edelstein,


wir sind die Interessengemeinschaft mit dem Namen “NachbarschaftsClub“. Wir setzen uns für die Belange der Mieter Werftendensteig, Simmelstraße und den zukünftigen Mietern der Mittelbruchzeile ein. Hierzu fanden bereits gemeinsame Treffen bzw. Versammlungen statt. Wir bestehen ausschließlich aus Mietern - aus o.a. Häusern - die mit Ihnen einen gültigen Mietvertrag haben.

Durch Gespräche mit den Kleingärtnern wissen wir, dass diesen zum 30.11.2017 gekündigt wurde und es Bebauungsprojekte geben soll. Nach diesen Informationen sollen bereits Anfang des kommenden Jahres auf beiden Hofseiten insgesamt vier weitere Wohnhäuser gebaut werden.

Wir jetzigen Mieter ließen uns damals von einem überdimensional großen Werbeschild sowie Anzeigen im Portal Immobilienscout für ein „Wohnen im Grünen“ locken. Wir sind nun berechtigterweise verunsichert, was diese Bebauungspläne für uns in Bezug auf Wohnqualität und Verschärfung der jetzt schon unzumutbaren Parkplatzprobleme bedeuten könnte. Trotz Nachfrage einiger Mieter, haben diese bisher keine konkreten Antworten bzw. Auskünfte erhalten.

Laut Schätzung eines unabhängigen Bauexperten, könnten die gesamten Arbeiten bis zu 2 Jahre andauern. Ganz abgesehen davon, dass wir mit Dreck und Baulärm konfrontiert werden. Dies alles führt zu einem erheblichen Vertrauensverlust bei uns Mietern!

Daher bitten wir Sie zu einem persönlichen Gespräch bzw. zur Aufklärung der Situation,
mit folgenden ganz gezielten Fragestellungen:
• Stimmt es, dass Sie planen auf den Hofseiten insgesamt 4 weitere Wohnhäuser zu errichten?
• Wann sollen die Bauarbeiten beginnen? Mit welchen Einschränkungen ist zu rechnen?
• Beginnen beide Bauabschnitte gleichzeitig? Wie ist der genaue zeitliche Ablauf der Bauabschnitte?
• Bereits seit Ende 2013/Anfang 2014 bestehen laut unserer Recherche Pläne, für einen groß
angelegten Neubau. Warum wurden die Mieter trotzdem mit einem "Wohnen im Grünen" gelockt?
• Wann sollten die Mieter über Ihre Bauvorhaben informiert werden?
• Bereits jetzt fehlen ca. 10-20 Parkplätze. Wo sollen die 16 neuen Mieter der Mittelbruchzeile 10-12 parken? (die Mittelbruchzeile ist eine Spielstraße mit sehr wenig Parkplätzen, die
Autowerkstatt nebenan nutzt ebenfalls die wenigen freien Parkplätze) Wo sollen die 32 Mieter - der geplanten vier neuen Wohnhäuser - parken?
• Insgesamt fehlen also nach Fertigstellung der Neubauten ca. 60-70 Parkplätze.
Werden zusätzliche Parkplätze geschaffen? Wenn ja wo genau? Wie viele?
• Sind Sie bereit Ausgleichsflächen - die Ihnen möglicherweise von der Politik angeboten werden - anzunehmen und auf eine Bebauung auf den Hofseiten zu verzichten?


Wir möchten Ihnen Gelegenheit geben, den Mietern - im Rahmen einer Versammlung - Auskunft zu geben. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass alle Beteiligten zeitgleich die Informationen erhalten und somit keine Missverständnisse bei evtl. Weitervermittlungen entstehen können.

Gern erwarten wir Ihre Antwort bis zum 05.06.2017

Mit freundlichen Grüßen
NachbarschaftsClub
unterschrieben von 15. Mietern

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Update vom 27.04.2017

1. Treffen mit Nachbarn und Anwohnern
insgesamt 16 Teilnehmer
Nach Beratung wird beschlossen, als Mieter- und Interessengemeinschaft der Hausverwaltung bzw. der Eigentümerin einen Brief zu schreiben und um ein Treffen zu bitten.

 
Positionierung

Aktuelle News - Briefwechsel - Veranstaltungen - Treffen des NachbarschaftsClubs:



Nachbetrachtung des 2. NachbarschaftsClub-Treffen vom 05.04.2019:

Knapp 50 interessierte Nachbarn sowie Vertreter aus Politik wie Herrn Dregger (CDU), Frau König und Herr Gilbert Colle (SPD), Herr Frank Maciejewski vom Berliner Mieterverein sowie Frau von Orlow von der Reinickendorfer Allgemeinen Zeitung (RAZ) waren unserem Aufruf zur 2. Mieterversammlung gefolgt.













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Update 15.03.2019 Einladung zum 2. NachbarschaftsClub-Treffen

Am 05.04.2019 um 18:00 laden wir zum 2. NachbarschaftsClub-Treffen
in das Cafe am See ein.

Eingeladen sind Herr Dregger (CDU), Frau König (SPD) Herr Colle` (Baupolitischer Sprecher der SPD in der BVV) Herr Macijewski als Vertreter vom Berliner Mieterverein und Frau Edelstein.


Themen für diesen Abend:

- fehlende Transparenz/ Informationen durch die Hausverwaltung
- zu erwartende Missstände durch Baulärm/ Behinderungen/ Einschränkungen
- Möglichkeiten einer Mietminderung ab Baubeginn

Siehe auch Bericht in der: Berliner Woche

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Update 10.03.2019 - Schreiben an die Hausverwaltung
Keine Reaktion

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Update 18.02.2019 - Schreiben an die Hausverwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Frühjahr steht bevor und in diesem Zusammenhang auch der unsichere Ausblick in das weitere Jahr 2019.

Die Nachbarn der Häuser des Werftendensteigs/Mittelbruchzeile und Simmelstraße stehen möglicherweise großen baulichen Umbrüchen bevor.

Deshalb bitten wir Sie heute, sich transparent und in offener Kommunikation zu zeigen und uns den Stand der Baumaßnahmen der ehemaligen Gartengrundstücke mitzuteilen.
Wir, die Mieter und Nachbarn des Werftendenkiezes möchten von Ihnen die Chance erhalten, uns räumlich zu verändern oder nach Lösungen zu suchen, weil beispielsweise in einem Fall wegen Studienabschlussklausuren ein ruhiges Umfeld nötig ist. Einige Nachbarn wünschen sich zudem Vorkehrungen zu treffen, weil große Verschmutzungen und Baulärm anstehen.

Bitte unterrichten Sie uns von dem bevorstehenden Plänen für 2019. Die nächste große Mieterzusammenkunft des Nachbarschaftsclubs findet im April statt, so dass wir Sie bitten, uns die Möglichkeit der Weitergabe Ihrer Information zu geben.

Vielen Dank und freundliche Grüße
NachbarschaftsClub

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Update 2.09.2018 - Schreiben an die Hausverwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erstaunen musste ich, wie wahrscheinlich auch die gesamte übrige Nachbarschaft, feststellen, dass offensichtlich mit Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenanlage begonnen wurde. Nun nehme ich an, dass sie als Auftraggeber nicht verpflichtet sind, uns als Mieter über die Tätigkeiten in Kenntnis zu setzen.

Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Arbeiten an einem Samstag ab 7:00 Uhr mit einem gewissen Lärm verbunden waren und es daher im Sinne eines guten Miteinander schön gewesen wäre, uns Mieter bereits vorab darüber in Kenntnis zu setzen.

Darüber hinaus haben sich aufgrund der fehlenden Informationsweitergabe inzwischen schon mehrere Mieter besorgt an den Nachbarschaftsclub gewandt und um Klärung des Sachverhaltes gebeten. Daher unsere freundliche Bitte, uns folgende weiterreichende Fragen der besorgten Mieterschaft zu beantworten:

- Welchen zeitlichen Umfang werden die derzeitigen Arbeiten haben?
- Ist nach dem Abriss der Gartenhäuschen mit weiteren Bautätigkeiten zu rechnen?
- Wenn ja, womit und für wie lange?

Wir freuen uns über Ihre Antwort und hoffen auf ein gutes Miteinander.

Mit freundlichen Grüßen
Nachbarschaftsclub

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Update 06.12.2017 - Schreiben an die Hausverwaltung

2. Brief von Burkard Dregger -
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin - Innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Neubauvorhaben an der Wohnanlage Werftendensteig-Mittelbruchzeile

Sehr geehrte Frau Edelstein,

ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom 30.11.2017, für das ich mich bedanken möchte.
Ich bin gestern Abend einer Einladung der Mieterinitiative Nachbarschaftsclub Werftendensteig gefolgt. Es waren etwa 30 Bewohner der Wohnanlage gekommen. Ich habe den klaren Eindruck gewonnen, dass es sich nicht um Einzelstimmen handelt. Und ich habe auch nicht erkennen können, dass die vorgetragenen Anliegen dem Gemeinwohl entgegenstehen.

Im Gegenteil sind in dieser sehr freundlichen, interessierten und konstruktiven Runde eine Reihe von Anliegen und Verbesserungsvorschlägen zur Wohnanlage insgesamt vorgetragen worden, die von der Müllplatzsituation über die Parkplatzsituation bis hin zur neuen Schranke reichten. Ferner waren die Betroffenen dankbar für die Informationen zum Neubauvorhaben, die mir Herr Rechtsanwalt Koch bei seinem freundlichen Anruf gestern gegeben hatte. Es ist deutlich geworden, dass die Mieter keine streitige Auseinandersetzung wollen, sondern vor allem an Informationen interessiert sind.

Daher wäre ich sehr dankbar, wenn Sie Anfang des kommenden Jahres dazu bereit wären, einen Vertreter zu einer weiteren Informationsveranstaltung zu entsenden, zu der ich einladen könnte und die ich moderieren würde. Themen könnten der Stand des Baugenehmigungsverfahrens, Umfang und Dauer des Neubauvorhabens und Fragen und Anregungen der Mieter zur Wohnanlage insgesamt sein. Ich versichere Ihnen, dass es ein sehr konstruktives Zusammentreffen würde, das das derzeit etwas angespannte Verhältnis normalisieren könnte.

Über Ihre Rückmeldung hierzu wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen

Burkard Dregger

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Update 22.11.2017 - Schreiben an die Hausverwaltung

1. Brief von Burkard Dregger
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin - Innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Neubauvorhaben an der Wohnanlage Werftendensteig-Mittelbruchzeile, Reinickendorf-Ost

Sehr geehrte Frau Edelstein,

der von Ihnen in meinem Wahlkreis geplante Neubau an der Wohnanlage Werftendensteig- Mittelbruchzeile hat auf Seiten der Mieterschaft sowie des NachbarschaftsClubs viele Fragen und Befürchtungen im Hinblick auf ihre Wohnqualität hervorgerufen. Aus diesem Grunde haben sich die Betroffenen an mich gewandt.

Mir ist bekannt, dass es auf Mieterseite Bemühungen gibt, mehr über dieses Vorhaben zu erfahren. Zu diesem Zweck haben sich die besorgten Mieterinnen und Mieter verständlicherweise in einer Mieter- und Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Mir ist auch bekannt, dass es in der Kommunikation mit Ihnen Unstimmigkeiten gibt und das Verhältnis angespannt ist. Dies zu lösen ist der Wunsch und das Interesse der Mieterschaft: das kann ich nach meinen Gesprächen mit Betroffenen betonen.

Gerne möchte ich zu einer Entschärfung beitragen und Sie fragen, ob Sie bereit wären, mit den Mieterinnen und Mietern zu sprechen. Ich biete gerne an, hierbei zu moderieren. Sicher ist es im Interesse aller Beteiligten, die Situation zu befrieden. Über Ihre Zusage würde ich mich freuen.

Über Ihre Rückmeldung hierzu wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen

Burkard Dregger

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Update 13.11.2017 - Schreiben an die Hausverwaltung

Brief von Bettina König
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Wohnanlage Werftendensteig, Simmelstraße und Mittelbruchzeile

Sehr geehrte Frau Edelstein,

mich haben Mieterinnen und Mieter Ihrer o.g. Wohnanlage auf zukünftige Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe zu den bereits bestehenden Wohnhäusern bzw. auf dem Gebiet jetziger Kleingartenkolonien aufmerksam gemacht. Die Mietergemeinschaft äußerte mir gegenüber Verunsicherung bezüglich des genauen Ausmaßes des Bauprojekts.

Um hier Klarheit zu schaffen und eventuellen Sorgen vorzubeugen, möchte ich Sie herzlich bitten, den Mieterinnen und Mietern Informationen zu den genauen Planungen (u.a. Ausmaß und zeitlichem Ablauf) des Baus zur Verfügung zu stellen. Diese könnten helfen, etwaige Konflikte zu lösen und ein gutes, gegenseitiges Verhältnis aufrechtzuerhalten. Bei Bedarf biete ich mich auch gerne als neutrale Vermittlerin an.
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Ihre

Bettina König
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

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Update 1.11.2017
Liebe Nachbarn,

heute erreichte alle Anwohner ein Brief der Hausverwaltung Stern/Edelstein. Da uns der Anwalt der Eigentümerin aufforderte, keine Kommunikation der Eigentümerin auf unserer Webseite zu veröffentlichen, möchten wir hier nur ein paar Aussagen zitieren.

"Seit geraumer Zeit sind Aktivitäten im Umfeld Werftendensteig bekannt, die offentsichtlich darauf ausgerichtet sind, in bewusster Form im Zusammenhang mit einem vorgesehenen Bauvorhaben Falschdarstellungen in Umlauf zu bringen und Unfrieden zwischen den Mietern, der Hausverwaltung und den Eigentümern zu schüren bzw. herbeizuführen".

Folgende Nachfragen seien erlaubt:
1. Was versteht die Eigentümerin unter Falschaussagen?
2. Welche Falschaussagen sind im einzelnen gemeint?

"Es ist in diesem Zuge bekannt, dass Initiatoren versuchen, sich gegen diese Maßnahme zu stellen in einer Art und Weise, die unangemessen ist. Durch Verdrehung etc. gehen diese Aktivitäten an der Realität vorbei".

Folgende Nachfragen seien auch hier erlaubt:
1. Was meint die Eigentümerin mit Initiatoren?
2. Gegen welche Maßnahme stellen sich diese Initiatoren genau?
3. Von welchen Verdrehungen wird hier genau gesprochen?

"Sich jetzt in unruhestiftender Art und Weise gegen bereits vollzogene Maßnahmen zu stellen, ist verspätet und auch inhaltlich falsch. Es dient offentsichtlich einem Organisator einzig und allein der Tatsache, persönlich motivierte Maßnahmen durchzusetzen".

Folgende Nachfragen auch hier:
1. Sind Anfragen von besorgten Mietern unruhestiftend?
2. Ist der Eigentümerin bekannt, dass der sog. "Organisator" betroffener Kleingärtner und gleichzeitig betroffener Mieter ist?
3. Kann die Eigentümerin verstehen, dass sich Mieter zu einer Mieter - und Interessengemeinschaft zusammenschließen?

Anmerkung vom NachbarschaftsClub:
Das sich besorgte Mieter in einer Mieter- und Interessengemeinschaft zusammenschließen, ist ja insgesamt erstmal etwas positives und nicht im geringsten etwas verwerfliches!


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Update 5.10.2017
Liebe Nachbarn,

wir nutzen jetzt unsere Kontakte zur Politik und werden uns in der kommenden Woche mit Vertretern aus den Parteien treffen. Vielleicht kann hier mal jemand vermitteln.

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Update 4.10.2017
Liebe Nachbarn,

hier mal eine kleine aktuelle Zusammenfassung:
Die Eigentümerin möchte sich scheinbar - trotz mehrmaliger Nachfragen - weder unseren Fragen stellen, noch stimmt Sie einem gemeinsamen Treffen zu. Sie hüllt sich weiterhin in Schweigen und spielt nicht mit offenen Karten.

Sie will auf die Nachfragen der Mieter, die sie selbst als "unterschwellig erhobene Vorwürfe" bezeichnet, nicht detailliert eingehen. Zudem schreibt sie, "da zum jetzigen Zeitpunkt diese Vorraussetzungen nicht vorliegen, sollten Sie sich in Geduld üben, vor allem auch deshalb, um möglichen Gerüchten oder Unwahrheiten keinen Raum zu bieten".

Ehrlich gesagt, diese Aussagen sind einfach nur unfassbar.
Wir bitten jetzt die Politik, der Eigentümerin freundlicherweise mitzuteilen, dass in einer Demokratie, Mieter durchaus Nachfragen stellen dürfen. Zudem können sich Mieter auch in Mietergemeinschaften zusammenschließen.

Wir werden jetzt Termine mit Politikern in Reinickendorf vereinbaren und um Unterstützung bitten.


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Update 2.10.2017
Liebe Nachbarn,

bisher haben wir die Briefwechsel zwischen dem NachbarschaftsClub und der Eigentümerin hier auf dieser Seite veröffentlicht. Mit Schreiben vom 27.9.2017 wies uns der Anwalt der Eigentümerin darauf hin, dass diese sich "gegen Ihren Veröffentlichungsgedanken betreffend der Kommunikation wendet".

Diesen Wunsch wollen wir natürlich respektieren und werden Euch - wenn gewünscht jeweils über unsere sozialen Medien - über die weitere Kommunikation informieren.

Weiter führt der Anwalt in seinem Schreiben aus, dass "zu allen anderen von Ihnen initiierten umfangreichen, jedoch verspäteten Aktivitäten wird Seitens meiner Mandantschaft noch entsprechend reagiert".

Herzlichen Dank für diesen sehr interessanten Satz. Soll das eine Drohung sein? Versteht die Eigentümerin und deren Anwalt nicht, dass auch Mieter in einer Demokratie das Recht haben, sich zusammenzuschließen?


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Update 20.06.2017 - Veröffentlichung musste laut Anwalt von Frau Edelstein gelöscht werden -
siehe Update vom 02.10.2017

Liebe Nachbarn,

viele Nachbarn schrieben uns per Mail oder baten uns in persönlichen Gesprächen, dass Sie über Neuigkeiten bzgl. der möglichen Bebauung auf den Hofseiten weiterhin gerne informiert werden möchten.
Hier deshalb die neuesten Infos:

Gestern erhielten wir Antwort - auf unser Schreiben vom 22.05.2017 an Frau Edelstein - von der Hausverwaltung Stern/ Edelstein.

Leider ist ja die Hausverwaltung in Ihrem Antwortschreiben nicht auf unsere Fragen eingegangen. Stattdessen macht Sie uns Vorwürfe und hüllt sich in Schweigen. Naja, wir hatten ehrlich gesagt auch nicht viel anderes erwartet. Wir planen jedoch ein weiteres Schreiben an Frau Edelstein, wo wir ihr mitteilen möchten, dass wir Mieter einfach nur besorgt sind und uns natürlich auch Gedanken zur Zukunft bzw. zur Bebauung machen. Denn wie die Hausverwaltung schreibt, kann man "Gerüchten und Unwahrheiten" am besten entgegnen, wenn man offen mit seinen Mietern umgeht. Wenigstens das!

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Von aktuell 82 betroffenen Mietern, haben sich bisher 75 Mieter für ein "Wohnen im Grünen" ausgesprochen. Das sind sage und schreibe knapp 91 %.
Super und herzlichen Dank an alle Unterstützer!!!

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Update vom 22.05.2017 - 1. Schreiben vom NC an Stern/Edelstein

Wohnanlage Werftendensteig, Simmelstraße und Mittelbruchzeile

Sehr geehrte Frau Edelstein,


wir sind die Interessengemeinschaft mit dem Namen “NachbarschaftsClub“. Wir setzen uns für die Belange der Mieter Werftendensteig, Simmelstraße und den zukünftigen Mietern der Mittelbruchzeile ein. Hierzu fanden bereits gemeinsame Treffen bzw. Versammlungen statt. Wir bestehen ausschließlich aus Mietern - aus o.a. Häusern - die mit Ihnen einen gültigen Mietvertrag haben.

Durch Gespräche mit den Kleingärtnern wissen wir, dass diesen zum 30.11.2017 gekündigt wurde und es Bebauungsprojekte geben soll. Nach diesen Informationen sollen bereits Anfang des kommenden Jahres auf beiden Hofseiten insgesamt vier weitere Wohnhäuser gebaut werden.

Wir jetzigen Mieter ließen uns damals von einem überdimensional großen Werbeschild sowie Anzeigen im Portal Immobilienscout für ein „Wohnen im Grünen“ locken. Wir sind nun berechtigterweise verunsichert, was diese Bebauungspläne für uns in Bezug auf Wohnqualität und Verschärfung der jetzt schon unzumutbaren Parkplatzprobleme bedeuten könnte. Trotz Nachfrage einiger Mieter, haben diese bisher keine konkreten Antworten bzw. Auskünfte erhalten.

Laut Schätzung eines unabhängigen Bauexperten, könnten die gesamten Arbeiten bis zu 2 Jahre andauern. Ganz abgesehen davon, dass wir mit Dreck und Baulärm konfrontiert werden. Dies alles führt zu einem erheblichen Vertrauensverlust bei uns Mietern!

Daher bitten wir Sie zu einem persönlichen Gespräch bzw. zur Aufklärung der Situation,
mit folgenden ganz gezielten Fragestellungen:
• Stimmt es, dass Sie planen auf den Hofseiten insgesamt 4 weitere Wohnhäuser zu errichten?
• Wann sollen die Bauarbeiten beginnen? Mit welchen Einschränkungen ist zu rechnen?
• Beginnen beide Bauabschnitte gleichzeitig? Wie ist der genaue zeitliche Ablauf der Bauabschnitte?
• Bereits seit Ende 2013/Anfang 2014 bestehen laut unserer Recherche Pläne, für einen groß
angelegten Neubau. Warum wurden die Mieter trotzdem mit einem "Wohnen im Grünen" gelockt?
• Wann sollten die Mieter über Ihre Bauvorhaben informiert werden?
• Bereits jetzt fehlen ca. 10-20 Parkplätze. Wo sollen die 16 neuen Mieter der Mittelbruchzeile 10-12 parken? (die Mittelbruchzeile ist eine Spielstraße mit sehr wenig Parkplätzen, die
Autowerkstatt nebenan nutzt ebenfalls die wenigen freien Parkplätze) Wo sollen die 32 Mieter - der geplanten vier neuen Wohnhäuser - parken?
• Insgesamt fehlen also nach Fertigstellung der Neubauten ca. 60-70 Parkplätze.
Werden zusätzliche Parkplätze geschaffen? Wenn ja wo genau? Wie viele?
• Sind Sie bereit Ausgleichsflächen - die Ihnen möglicherweise von der Politik angeboten werden - anzunehmen und auf eine Bebauung auf den Hofseiten zu verzichten?


Wir möchten Ihnen Gelegenheit geben, den Mietern - im Rahmen einer Versammlung - Auskunft zu geben. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass alle Beteiligten zeitgleich die Informationen erhalten und somit keine Missverständnisse bei evtl. Weitervermittlungen entstehen können.

Gern erwarten wir Ihre Antwort bis zum 05.06.2017

Mit freundlichen Grüßen
NachbarschaftsClub
unterschrieben von 15. Mietern

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Update vom 27.04.2017

1. Treffen mit Nachbarn und Anwohnern
insgesamt 16 Teilnehmer
Nach Beratung wird beschlossen, als Mieter- und Interessengemeinschaft der Hausverwaltung bzw. der Eigentümerin einen Brief zu schreiben und um ein Treffen zu bitten.